Foto: Toni und Jules

Wie wichtig ist Musik bei einer freien Trauung?

Seit einigen Wochen begleitet Strauß & Fliege das Brautpaar Niko und Sabrina, die mit ihrer interkulturellen DIY Hochzeit Maßstäbe gesetzt haben! Auf unserem Blog findet Ihr viele tolle Artikel zu ihrer freien Traung im Blueland, wo sie unter Sternen und einer wunderbaren Zeltkonstruktion geheiratet haben… Heute sprechen wir mit den beiden über ein ganz besonders wichtiges Element einer freien Trauung: Musik!

Musik in meinen Ohren…

Auf ihrer freien Trauung spielte Musik eine besonders wichtige Rolle, ist doch Sabrina mit lateinamerikanischen Rhythmen aufgewachsen und Niko Sänger der Band “Niko and the lost Boys”. Wir haben Sie daher nochmal um ein letztes Interview gebeten, wo sie uns verraten, wieso sie sich für eine freie Trauung entschieden haben und was die Musik hierbei für eine Einfluss hatte.

Übrigens: Die Musik während der freien Trauung hat der wunderbare Basti Mayr beigesteuert! Sprecht uns gerne an und wir stellen den Kontakt her!

Liebe Sabrina, lieber Niko! Danke für Eure Zeit heute. Wir erinnern uns bei Eurer Hochzeit auch noch an eine rauschende Party mit Salsa-Satt. Konnten auch die hüftsteifen Deutschen ein bisschen tanzen?

Nicht wirklich mit der Hüfte – aber mit dem Herzen! Und das ist eine der schönsten Erinnerungen, die wir von dieser Nacht haben!

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Foto: Toni und Jules

Niko, Du bist ja selbst auch Sänger in der Band “Niko and the lost Boys” – haben die auch gespielt? Ich meine, mich noch gut an eine Überraschung von Deiner Schwester zu erinnern…

Das war tatsächlich eine der schönsten Überraschungen an diesem Abend: meine Jungs mit meiner Schwester als Sängerin bei “Despacito”! (lacht) Keine Ahnung, wie die das vor mir geheim halten konnten? Aber irgendwie haben die es geschafft, sich mit ihr zur Bandprobe zu treffen und dann eine perfekte Performance von Luis Fonsi hinzulegen. Ein absolutes Highlight!

Ihr habt Euch für eine freie Trauung entschieden, warum?

Wir sind zwar christlich erzogen worden, sind aber keine aktiven Kirchgänger. Es hätte sich heuchlerisch angefühlt, wenn wir uns nur für den “großen Tag” in die Kirche begeben. Trotzdem war für uns die Hochzeit kein “wertefreies”, bedeutungsfreies Event – ganz im Gegenteil. Wir bekennen voreinander und vor unseren Familien und Freunden, dass wir als Paar bestimmte Werte teilen, dem anderen mit Respekt begegnen und auf einander achten geben wollen. Dieses Bekenntnis war uns wichtig. Und die freie Zeremonie hat uns die Chance gegeben, diesem Bekenntnis einen angemessen Rahmen zu geben.

Und welche Rolle hat jetzt genau die Musik bei der freien Trauung gespielt?

Musik ist ein so wichtiges Element für uns gewesen! Nicht nur, weil wir beide privat und “beruflich” so nahe mit ihr verbunden und mit ihr aufgewachsen sind. Die Zeremonie mit Liedern zu untermalen, die unsere Beziehung begleitet haben, hat dem ganzen die emotionale Krone aufgesetzt! Wir müssen auch echt betonen, dass unser Musiker Basti hier einen überragenden Job gemacht hat. Bei ihm kriegt man sogar Gänsehaut wenn er “Alle meine Entchen” spielen würde. (lacht)

Aber im Ernst, es zeigt einfach auch wieder, dass hier die Entscheidung für Qualität und Professionalität jeden Cent wert ist. Einfach eine CD abzuspielen wäre keine Option für uns gewesen. (lacht)

Ihr habt Eure freie Trauung von mir, Johann, durchführen lassen. Das war für uns alle etwas ganz besonders, weil wir uns ja auch schon so lange und gut kennen. Wie habt Ihr diese Zeit erlebt?

Für uns war von Anfang an klar: Eine freie Zeremonie kann nur mit dir stattfinden, Johann. Du bist unser Freund, kennst uns schon viele Jahre, hast unsere Beziehung von Anfang an miterlebt und gute und schlechte Zeiten mit uns durchgemacht. Daher warst du einer der ersten den wir in unsere Hochzeitspläne eingeweiht haben und tatsächlich der einzige “Dienstleister” nach dem wir uns gerichtet haben. Hättest du an dem geplanten Termin nicht gekonnt, hätten wir an dem Wochenende nicht geheiratet. Es war schön, während der Vorbereitung mit dir und vor dir über unsere Beziehung zu sprechen, weil du direkt, ehrlich und interessiert nachgefragt hast. Das hat uns als Freunde nochmal mehr zusammengeschweißt.

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Foto: Toni und Jules

Jetzt geht Ihr statt auf Hochzeits- gleich direkt auf Weltreise, einfach mal “off”. Wohin geht es und wie lange? Worauf freut Ihr Euch?

Wir haben uns 3 Monaten unbezahlten Urlaub genommen, um eine kleine Weltreise zu unternehmen. Unter anderem geht es in Sabrinas Heimat Kolumbien, nach Hawaii und nach Namibia. Wir wollen viel Wandern gehen und die Natur genießen. Wir freuen uns riesig, weil wir erstens noch nie so lange Urlaub am Stück hatten – und vermutlich auch nie mehr haben werden (lacht) und zweitens endlich mal Quality Time nur für uns haben:

Das Hochzeitsjahr war schön aber auch wahnsinnig kräftezehrend. Man ist dauernd am managen und organisieren, am basteln und Ideen verwirklichen. Und nach der Hochzeit geht es fast nahtlos mit dem normalen Alltagswahnsinn weiter. So eine längere Reise gibt uns hoffentlich die Chance, nochmal mit Abstand auf unsere Hochzeit zu schauen und mit neuer Energie in unsere gemeinsame Zukunft zu starten.

Alles in allem: Genau so oder doch anders?

Klingt nach Klischee, aber wir würden wirklich alles genauso wieder machen.

Vielen lieben Dank für Eure Zeit!


Schatz, lass uns heiraten!

Plant Ihr auch gerade Eure Hochzeit? Überlegt Ihr Euch, im Rahmen einer freien Trauung JA zu sagen? Soll Eure Zeremonie durch bestimmte Lieder und musikalische Elemente NOCH schöner werden? Unsere Redner helfen Euch dabei, Eure Trauung zu einem absoluten Höhepunkt werden zu lassen – auch musikalisch. Schreibt uns und wir sprechen in Ruhe über Eure Wünsche und Vorstellungen.

Wir freuen uns auf Euch!

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