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Eine Hochzeit im Frühling auf dem Gut Sonnenhausen!

Basti und Sabrina wollten eine Hochzeit mit viel Raum für die Liebe abseits von jeglichen Glaubensbekenntnissen. Darum entschieden sie sich für eine Freie Trauung auf Gut Sonnenhausen in Glonn mit viel Platz zum Feiern, gutem Essen und ausgelassener Stimmung. Viele persönliche Momente und Impressionen für das Paar und ihre Gäste waren da garantiert!

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Sabrina und Basti, jetzt ist Eure Hochzeit schon ein paar Monate her, wie geht es Euch – schwelgt Ihr noch in Erinnerungen oder hat Euch der Alltag wieder?

Leider hat uns der (Arbeits-)Alltag relativ schnell wieder eingeholt, jedoch erinnern wir uns immer wieder – auch mit Freunden und Verwandten – an die vielen gelungenen und somit auch unvergesslichen Momente unserer Feier.

Ihr habt Euch für eine freie Trauung entschieden. Warum war Euch das wichtig?

Zum einen stimmte unsere Vorstellung einer perfekten Zeremonie nicht mit dem kirchlichen Prozedere überein. Unsere Hochzeit sollte unsere gemeinsame Zeremonie werden, die unseren Persönlichkeiten ebenso wie unserer Liebe Raum gibt, abseits von Glaubensbekenntnissen. Zum anderen ist es natürlich eine bewusste persönliche Entscheidung, die wir im Hinblick auf aktuelle Standpunkte der (katholischen) Kirche getroffen haben.

Musstet Ihr bei Euren Freunden bzw. Euren Familien erst noch erklären, was eine freie Zeremonie ist oder hatten diese gleich Verständnis für Euer Anliegen?

Eine freie Zeremonie war in unseren Familien ein Novum und gerade Sabrinas Familie war am Anfang nicht ganz klar was da auf uns alle zukam – eine Hochzeit ohne Kirche? Ist das dann nur eine Party? Im Nachhinein haben aber alle unsere Gäste von Johanns sehr persönlichen Zeremonie geschwärmt, die jedem den passenden Raum gegeben hat, unabhängig von seinen Glaubensvorstellung, uns gute Wünsche oder auch ein Gebet mit auf den gemeinsamen Weg zu geben.

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Was hat Euch an der freien Zeremonie gefallen und was würdet Ihr heute vielleicht auch anders machen?

Johann hat mit seiner sehr schönen Rede unseren gemeinsamen bisherigen Weg in wunderbaren Bildern beschrieben. Unglaublich, wie detailliert und passend er nach nur wenigen Treffen über unsere Persönlichkeiten und auch Stärken und Schwächen mit der richtigen Portion Humor sprechen konnte. Die freie Zeremonie war genau das, was wir uns gewünscht haben – ein Moment, den wir genießen konnten, an dem wir lachen und auch die ein oder andere (Freuden-)Träne vergießen konnten.

Ihr habt Johann-Jakob als Redner entschieden Woher kam diese Entscheidung und was denkt Ihr im Nachklang. Was war toll, was kann er vielleicht auch noch anders machen?

Johann wurde uns über den Laden, in welchem Sabrina ihr Kleid kaufte, empfohlen. Bei dem ersten Treffen, das an einem Samstag Nachmittag in einem Münchner Café stattfand, waren wir uns sofort sympathisch. Toll war, dass auch Johann ganz klar gesagt hat, was seine Vorstellungen einer freien Trauung sind und was er bereit ist zu tun, ohne sich zu verstellen. Genau das war rückblickend wohl ausschlaggebend, dass sich alle Anwesenden wohl gefühlt haben und den Tag genießen konnten.

Wir haben gehört, dass der Ringwechsel beinahe vergessen wurde. Was ist da passiert und wie seid Ihr aus der Nummer noch lustig und entspannt rausgekommen?

Vorweg sei gesagt, dass wir Johann bei unseren ersten Treffen sagten, dass wir keine Ringe haben wollten. Somit geht das ganz auf unsere Kappe. Die Situation während der Zeremonie war dann sehr lustig, da Basti’s Trauzeuge, der die Ringe hatte, mit fortschreitender Trauung ein wenig unruhig wurde und dann rechtzeitig das richtige Zeichen gegeben hat. Johann hat toll improvisiert und wir hatten neben dem Eheversprechen einen zusätzlichen sehr persönlichen Moment.

Was habt Ihr gemacht, um die Zeremonie auch musikalisch zu untermalen? Warum habt Ihr Euch für die Songs entschieden, die am Ende auch gespielt wurden?

Für die Zeremonie hatten wir akustische Untermalung durch die Band, die auch am Abend spielte. Die Jungs von Niko and the lost Boys waren so nett ein wenig früher anzureisen und uns unseren Wunsch nach Livemusik zu erfüllen. Als Songs haben wir Lieder gewählt, die uns in den letzten Jahren begleitet haben, mit denen wir schöne gemeinsame Momente verbinden und die irgendwie dann doch zu uns passen.

Wie schätzt ihr die Vorbereitungen von so einer freien Zeremonie ein? Hattet Ihr den Eindruck, dass Ihr alle eure Informationen über Euch so loswerden konntet, dass es eine gute Zeremonie wurde oder hättet Ihr gerne etwas anders gemacht?

Für Johann war das wohl echt viel Arbeit, da wir sehr viel Persönliches einbringen konnten und Johann sein kleines Büchlein fast vollgeschrieben hat. Da wir uns von Anfang an sehr gut verstanden haben, war es auch überhaupt nicht unangenehm über Persönliches zu sprechen – Punkte, die Johann dann sehr passend in die Zeremonie einfließen ließ.

Hattet Ihr einen guten Partyabend? Würdet Ihr wieder eine Band nehmen oder Euch eher für einen DJ entscheiden?

Die Jungs von waren klasse und haben für tolle Stimmung gesorgt – das schafft kein DJ.

Ihr wart in Gut Sonnenhausen in Glonn. Warum habt Ihr euch dafür entschieden und was denkt Ihr im Nachklang?

Wir wollten raus aus der Stadt und aufs Land in eine gemütliche Location, die dennoch einen gewissen Flair bietet. Der alte Gutshof in Sonnenhausen hat unsere Vorstellung einer unkomplizierten Hochzeitslocation genau getroffen: altes Mauerwerk, ein kleiner Obstgarten, Liegestühle im Freien, eine große Reithalle zum Feiern, gutes Essen und schließlich die Möglichkeit zu übernachten.

Hochzeit im Frühling
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