Foto: Anna Pentzlin

DIY Hochzeit auf der Sommerwiese

Was war das für ein tolles Fest! Ranya und Pasqual haben mit viel Liebe zum Detail eine wunderschöne Sommerhochzeit auf freiem Feld, mit Scheune und Heuballen als Sitzmöglichkeiten, organisiert. Der Bohemian-Stil der Hochzeit war beiden sehr wichtig und es ist ihnen gelungen. Was war das für ein tolles Fest!

Unser Hochzeitsredner Johann-Jakob hatte auf dieser Hochzeit übrigens seine allererste Traurede gehalten. Und auch Anna Pentzlin war dabei und hat für super Fotos gesorgt. Ranya hat sich für Strauß & Fliege nochmal an ihr großes Fest erinnert und uns einiges verraten. Lest selbst!

DIY Hochzeit auf der Sommerwiese
Foto: Anna Pentzlin

Was waren Eure Gründe für eine freie Trauung?

Wir waren bereits standesamtlich verheiratet, wollten aber unbedingt noch eine Zeremonie für Freunde und Familie. Pasqual ist aus der Kirche ausgetreten und ich bin nicht getauft. Da bleibt einem nicht viel, wenn man es doch festlicher haben möchte. Für uns kam nur eine freie Trauung mit einem Freiem Redner in Frage. Außerdem wollten wir dem ganzen noch eine persönliche Note hinzufügen. Es geht ja schließlich an diesem Tag um uns und was wir uns beide als Paar für diesen Tag wünschen. Zum Glück sind wir dann über meine Trauzeugin auf Johann-Jakob gestoßen, der wirklich eine superpersönliche Rede für uns gehalten hat.

Was hat Euch an der freien Zeremonie gut gefallen und was würdet Ihr vielleicht anders machen?

Besonders gut hat uns die Einbindung von Familie und Freunde gefallen. Einige haben sichWünsche für uns überlegt und sie während der Zeremonie laut vorgelesen. Das hat Johann-Jakob toll organisiert. Daskönnen wir auch echt nur jedem empfehlen, weil es so viel Herz mit reingebracht hat. Und wir haben uns gegenseitig ein Eheversprechen gegeben, nicht im klassischen Sinne, sondern eigentlich war es eine große Liebeserklärung an den Partner. Was wir alles an dem anderen lieben – auch die kleinen Macken. Da blieb kein Auge trocken… Wir würden es auch genauso wieder machen.

Habt Ihr einen guten Tipp für das Trauversprechen?

Dafür braucht man keinen Tipp. Einfach auf sein Herz hören. Dann kommen die richtigen Worte von ganz alleine.

Was war Euch bei der Auswahl Eures freien Redners wichtig?

Wir hatten unsere Zeremonie auf einer Blumenwiese und die Gäste saßen auf Heuballen. Da war es uns wichtig, dass der Redner zu unserem Stil passt und locker ist. Er sollte die Gäste zum Lachen und zum Weinen bringen und unsere Liebe in Worte nach außen tragen. Vor allem war uns eine persönliche und individuelle Rede wichtig. Es hätte keiner besser machen können, als Johann. Er passte auch super zum Stil: mit Hemd, Hosenträger und Hut.

Fotos: Anna Pentzlin

Was ist für Euch an diesem Tag besonders wichtig gewesen?

Die persönliche Atmosphäre. Die Emotionalität. Das Ehrliche und dasalles auch wirklich zu uns passt.

Das alle glücklich waren – wir und unsere Gäste!

Was bedeutet Euch Hochzeit und die Ehe allgemein – warum soll man heute noch heiraten?

Die Ehe hat für uns „das-Familie-sein“ abgerundet und diesem damit noch das passende i-Tüpfelchen gegeben. Wir warenja schon standesamtlich verheiratet und haben eine kleine Tochter.Trotzdem war es uns wichtig, mit unseren Liebsten ein großes Fest zu feiern.

Ihr hattet eine DIY Hochzeit. Wie genau sahen die Tage kurz vor und kurz nach dem Fest aus?

Haha das können wir ganzleicht beantworten…

Wir haben fast alles selbst gemacht, geplant und gebastelt. Da, wir eine Off-Location hatten, musste das ganze aufgebaut und natürlich auch wieder abgebaut werden.Wir haben uns für eine ungenutzte Scheune in Bayern entschieden, die erstmal mühevoll gekehrt und dekortiert werden musste. Zum Beispiel die Tischdeko, die Blumen – einfach alles. Am Ende fällt einem dann auf, das Salz- und Pfefferstreuer fehlten. Zum Glück waren unseren Trauzeugen die besten Unterstützer und Helfer der Welt.

Wir fanden das mit der Scheune aber super, weil wir dann wirklich alles so gestalten konnten, genau wie wir das wollten. Ich selbst liebe es, zu planen, zu organisieren und alles in einen Design-Guss zu bringen. Daher war es zwar viel Arbeit aber mindestens genauso viel Spaß. Und man ist mega stolz, wenn man sieht, was man so alles alleine auf die Beine stellen kann. Wir haben aber natürlich am Abend davor noch einen kleinen Umtrunk für alle Helfer organisiert und am Tag danach haben wir den besonderen Tag mit allen Gästen und einem gemeinsamen Frühstück ausklingen lassen.

Fotos: Anna Pentzlin
Ähnliche Beiträge