Foto: Dorina Milas

Heiraten im Amvieh Theater!

Sonne, Familie, Freunde und ganz viel Liebe – Lotte & Patrick feierten eine zauberhafte Frühlingshochzeit unter freiem Himmel. Strauß & Fliege haben die beiden verraten, was ihnen bei den Vorbereitungen ihrer Freien Trauung besonders wichtig war und warum sie sich ausgerechnet für Johann-Jakob als Ihren Hochzeitsredner entschieden haben.

Hochzeitsfotografin: Dorina Milas

Lotta und Patrick – jetzt ist eure Hochzeit Mitte Juni 2016 schon ein paar Tage her, wie geht es Euch – schwelgt Ihr noch in Erinnerungen oder hat Euch der Alltag wieder?

Uns geht es blendend. Keine Frage, spätestens nach einer Woche hatte uns der Alltag wieder eingeholt und das reale Leben hat seinen Lauf genommen. Aber auch jetzt gibt es immer noch wieder kleine Momente die uns zurück an den 30.04.2016 holen. Wenn auch leider nur kurz. Fotos die über die Zeit aus vielen Quellen bei uns eintreffen, alte Bekannte die völlig überrascht von unserer Hochzeit sind (Menschen ohne Facebook halt) und alle Details erfahren wollen oder einfach nur der erste Moment morgens im Büro beim Blick auf den Bildschirmhintergrund.

Ihr habt Euch für eine freie Trauung entschieden. Warum war Euch das wichtig?

Wir sind beide (wenn auch in unterschiedlichen Glaubensrichtungen) mit der Vorstellung einer kirchlichen Trauung als ideale Zeremonie aufgewachsen. Unsere Jugend wurde entsprechend geprägt. Über die Zeit hat sich jedoch unsere Einstellung zur Welt, Kirche und vielem anderen individualisiert und verändert. Als wir uns mit dem Thema Hochzeit dann konkret beschäftigt haben war uns beiden schnell klar, dass eine kirchliche Trauung nur der Zeremonie wegen nicht in Frage kommt. Somit war eine freie Trauung, ganz nach unseren Vorstellungen, die perfekte Lösung.

Musstet Ihr bei euren Freunden bzw. euren Familien erst noch erklären, was eine freie Zeremonie ist oder hatten diese gleich Verständnis für Euer Anliegen?

Das ist nach unserer Erfahrung ganz unterschiedlich und häufig auch von der Generation der Gäste abhängig. Vielen in unserem Freundeskreis war die freie Trauung grundsätzlich bekannt. Sie hatten also eher inhaltliche Fragen. Bei Verwandten und Familie waren wir jedoch häufig der erste Kontakt mit einer freien Trauung und mussten dementsprechend viel Aufklärung betreiben. Verständnis haben wir aber von allen von Anfang an, spätestens aber ab der ersten Erklärung, erhalten.
Heiraten im Amvieh Theater

Ihr wart im Am Vieh Theater in Schwindegg und die Eindrücke auf Euren Fotos lassen erahnen, was für eine tolle Location das ist. Warum habt Ihr Euch dafür entschieden und wurden eure Wünsche erfüllt?

Auf das AmVieh Theater sind wir durch Zufall im Herbst 2015 gestoßen. Wir sind dann völlig spontan an einem der letzten Herbstwochenenden hingefahren und haben uns unmittelbar in die Location verliebt. Den entscheidenden Faktor für unsere Auswahl haben aber die ersten Gespräche mit Hans, Astrid und Steffi gegeben. An keinem anderen Ort haben wir uns sofort so willkommen gefühlt. Nach wenigen Gesprächen war klar, dass wir auf einer Wellenlänge schweben und wir das perfekte Team für uns gefunden haben. Diese Erwartung wurde bis zum letzten Moment unserer Abreise zu 120% erfüllt. Ganz abgesehen davon, dass die Location und das Essen bereits ein Traum für sich sind.

Ihr habt Johann-Jakob und Sebastian Mayr auf dem Love Circus Bash kennengelernt. War es die richtige Entscheidung, sich für die zwei zu begeistern? Was hat euch bei den beiden gefallen?

Wir haben uns im Vorfeld viele freie Redner angeschaut und mit einer ganzen Reihe gesprochen. Das für uns ausschlaggebende Argument für eine Zusammenarbeit mit Johann-Jakob war seine individuelle Betreuung und der absolute Wille, uns persönlich kennenzulernen. Viele andere Redner handeln die Vorgespräche in 30 Minuten ab und integrieren dann ein paar individuelle Worte in eine standardisierte Rede. Die intensive Zusammenarbeit mit Johann-Jakob im Vorfeld hat sich zu 100% ausgezahlt und unsere Erwartungen mehr als übertroffen.

Sebastian hat mit seiner Musik unserer Frühlings-Hochzeit die letzen 10% von einem grandiosen zu einem perfekten Tag gegeben. Die Begleitung während der Zeremonie hat bei uns und allen Gästen Gänsehaut ausgelöst und in einem perfekten Zusammenspiel mit Johann unsere Trauung abgerundet. Seine Nachmittagssession zu Kaffee & Kuchen hat unsere Gäste und natürlich auch uns völlig begeistert und ist heute noch eine der ersten Erinnerungen, die immer wieder angesprochen werden.

Wie schätzt ihr die Vorbereitungen von so einer freien Zeremonie ein? Hattet ihr den Eindruck, dass ihr alle eure Informationen über Euch so loswerden konntet, dass es eine gute Zeremonie wurde oder hättet Ihr gerne etwas anders gemacht?

Zugegeben wir waren etwas skeptisch, die Rede von Johann-Jakob war einer der wenigen Bereiche auf die wir nicht 100% Kontrolle ausüben konnten. Im Vorfeld wussten wir also nicht, was auf uns zukommt. Die Vorbereitung war jedoch sehr intensiv und entspannt. So hatten wir ein gutes Gefühl bei der gesamten Situation. Was er jedoch daraus gemacht hat, hat unsere Erwartungen völlig überstiegen und jede Skepsis als völlig unnötig erklärt.

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