Foto: Alessandra Schellnegger

Schön, dass Du da bist, Elisa! Lernt Elisa Holz als Freie Rednerin auf Hochzeiten in München und Bayern kennen!

Liebe Elisa, herzlich willkommen bei Strauß & Fliege! Du wirst ab 2019 in München und in Bayern freie Trauungen begleiten. Wie bist du dazu gekommen?
Eine von mir sehr geschätzte Kollegin hat mich eines Tages in der Kaffeeküche angesprochen, ob ich nicht wie sie auch freie Trauungen begleiten wolle. Sie könne sich das bei mir gut vorstellen. Ich wusste bis dato noch nicht einmal, dass es dieses Berufsfeld überhaupt gibt. Je länger ich über den Vorschlag nachdachte, desto reizvoller fand ich die Sache: Die Kombination aus Schreiben und Vortrag und vor allem die schöne und wichtige Aufgabe, zwei Menschen an ihrem Hochzeitstag die richtigen Worte mit auf den Weg geben zu können. Ich beschäftige mich beruflich ja auch mit nicht so angenehmen Dingen. Eine gute Traurede hingegen ist eine rundum positive Sache. Das gefällt mir.

Freie Trauung, Freier Zeremonie, Freie Hochzeit, Freie Rednerin, Freier Redner, München, Bayern
Foto: Alessandra Schellnegger

Wenn sich jetzt Paare auf umschauen und auch dein Foto sehen, dann wissen Sie ja noch nicht viel über dich. Wie kann man sich dich als Menschen vorstellen? Was machst du gerne in Deiner Freizeit?

Das ist schwierig zu beantworten. Menschen sind ja ziemlich komplexe Wesen. Interessant für die Paare ist es, denke ich, dass ich ziemlich offen und zugänglich bin. Das macht es mir leicht einen guten Draht zu Leuten zu finden. Ganz wichtig für mich ist Humor, nach Möglichkeit schön schwarz. Was ich nicht mag sind Klischees, Phrasen und Pathos. Ich arbeite viel und gerne als Journalistin. Wenn ich mal frei habe, muss ich raus an den See. Als Fisch brauche ich Wasser. Außerdem liebe ich Bücher, Zeitungen und Musik. Ich singe auch selbst. Und in die Kneipe gehe ich auch gerne.

Als Journalistin hast Du einen Hang zum Wort. Dennoch ist eine freie Trauung kein Zeitungsartikel. Inwiefern unterscheiden sich die zwei Textformen und kannst für Trauungen von Deiner journalistischen Erfahrung profitieren?

Ich bin mir sicher, dass beide Bereiche eine große Schnittmenge haben. Eine gute Traurede wie auch ein Zeitungsartikel sollen unterhalten, neue Ein- und Ansichten liefern und zum Nachdenken anregen. Sonst legt der Leser die Zeitung weg oder die Hochzeitsgäste schweifen gedanklich zum Buffet ab. Ein Unterschied: Ich schreibe ich die Rede ja nicht für die große und diffuse Leserschaft einer Zeitung, sondern nur für das Hochzeitspaar, deren Familie und Freunde und den besonderen Tag, den sie gemeinsam verbringen wollen.

Ich war in den vergangenen Jahren auf wirklich vielen Hochzeiten eingeladen, aber die Zahl guter Reden kann ich an den Fingern einer Hand abzählen. Dabei ist eine Traurede das eigentliche Herzstück des Hochzeits-Rituals. Deshalb finde ich es sehr wichtig, dass man da wirklich in die Tiefe geht. Die Paare sollen sich wiedererkennen können und einen Impuls für den gemeinsamen Lebensweg bekommen. Die Aufgabe ist nicht ohne, aber ich bin mir sicher, dass mir mein journalistisches Handwerkszeug dabei hilft: Gespräche führen, Texte strukturieren und Sachverhalte anschaulich darstellen.

Du hast ja auch selbst Familie. Bist Du auch verheiratet oder willst du dich von Strauß & Fliege inspirieren lassen?
Ich habe einen Sohn und eine Tochter, die inzwischen zu zwei lustigen „Pubertieren“ herangewachsen sind. Aber verheiratet bin ich nicht. Für mich ist Ehe nicht eine logische Konsequenz, die sich aus Liebe und einem gemeinsamen Leben ergibt. Man muss sich in dieser besonderen Verbindung auch sehen. Und ich habe mich bislang eben noch nicht als verheiratete Frau gesehen. Aber genauso wie man nicht unbedingt ja sagen muss, sollte man bekanntlich auch niemals nie sagen.

Wenn Ihr ein bisschen mehr über Elisa lesen wollt, dann tut dies gerne in Ihrem Rednerprofil!

Ähnliche Beiträge