Marco Böhlandt


Trauredner Marco Böhlandt aus München | Strauß & Fliege

Steckbrief

• Musiker & Schriftsteller.
Ohne Erfolg & Mit Überzeugung.

• Try & Fail. Try again & Fail again.
But better.

• English Breakfast & Cena italiana.

• Berg & Tal. In Sommer & Winter.

• Family Guy & Friends Lover.

• Aufbrecher & Rückblicker.

• Laut & Leise.

• Punk & Jazz.


Kurzvorstellung: Trauredner Marco aus München

WARUM ICH TU, WAS ICH TUE

Genau zu wissen, wo man hingehört, ist das, was die Liebe spannend macht. Nicht ganz genau zu wissen, wo man hingehört, ist das, was das Leben spannend macht.

Denn wer, wie ich, nicht mit einem herausragenden Talent für eine Sache gesegnet ist, muss sich eben ein bisschen umschauen in der Welt. Und herausfinden, was man anstellen kann mit sich und dieser Welt.

Also habe ich mich umgeschaut, in der Eifel, wo ich herkomme, in Freiburg, Köln, Berlin, London, Oslo und schließlich in München. Umgeschaut habe ich mich außerdem in Hörsälen, für Physik, Informatik, Musikwissenschaften und Geschichte. Bis man mir schließlich einen Doktorhut aufgesetzt hat und mich hat wissen lassen, dass ich jetzt mal genug gelernt hätte und mich vielleicht nach einem Job umschauen sollte.

Und weil es weder zum Rockstar noch zum Astronauten so ganz gereicht hat, habe ich mich anderweitig umgesehen, war einige Jahre in München Dozent für Wissenschaftsgeschichte (das gibt es wirklich), war Kulturveranstalter und Clubbetreiber, war DJ und bin Texter.

Ich will nicht behaupten, dass das alles einem großen Plan gefolgt ist. Aber zumindest einer tief empfundenen Begeisterung dafür, wie sogar scheinbar weit entfernte Teile eben doch zusammenpassen, eben doch zusammengehören, eben doch zusammen gut klingen können.

Als ich vor ein paar Jahren Johann-Jakob kennenlernen durfte, waren wir eher nicht weit voneinander entfernt, sondern schwammen auf eng benachbarten Wellenlängen. Damals hatte er gerade seinerseits mit einem Zusammenbringen angefangen, dem Zusammenbringen von Menschen. Und ​nach (abgerundet) einem gemeinsamen Bier, wurden Johann-Jakob und ich zu dem Kleinbetrieb, der am Ende Strauß & Fliege werden sollte – und der Anfang vieler guter Geschichten.

WARUM IHR TUT, WAS IHR TUT

Ihr seid mutmaßlich zuallererst mal auf dieser Seite, weil Ihr Euch wirklich gernhabt. Zum Zweiten seid Ihr wahrscheinlich hier, weil Ihr eine Traurednerin sucht. Das sind schon mal zwei gute Voraussetzungen dafür, dass wir vielleicht zusammenkommen.

Mir ist klar: die Traurede ist nur einer von vielen Bulletpoints auf einer endlos langen Liste der Hochzeitsvorbereitungen. Heiraten, das wisst Ihr spätestens jetzt, macht eine Menge Arbeit. Aber das geht schon in Ordnung, weil Ehe, Liebe und Partnerschaft manchmal, verdammtnochmal, auch Arbeit bedeuten. Aber im besten Fall nicht an dem Tag, um den es uns hier vor allem geht.

Denn an diesem Tag tut Ihr etwas, das man mit leichtem Herzen tun sollte, egal wie schnell es schlägt.
Und ihr tut es vor keinem Priester, keinem Standesbeamten, keinem Kapitän und auch nicht vor mir als Trauredner. Ihr tut es vor den Menschen, die Euch die Welt bedeuten: Euren Familien, Euren Freunden, vor denen, die wirklich wollen, dass Ihr es sehr guthabt, miteinander.

Das ist keine Kleinigkeit. Denn ich denke, die Liebe zu einem Menschen offen zu zeigen, ist der schönste Akt der Rebellion gegen all die Pessimisten, die Abgeklärten und Zyniker da draußen. Ihr tut, was Ihr tut, weil Liebe Sinn macht. Ihr tut, was Ihr tut, weil es Sinn macht, einander eine ganze Lebenszeit zu schenken. Und deshalb macht es auch Sinn, dem kleinen Punkt der Traurede auf Eurer Liste etwas Zeit zu schenken…

WARUM WIR WAS ZUSAMMEN TUN

Was wir vor allem miteinander tun werden, ist ein bisschen Zeit verbringen. Denn ich würde gern etwas mehr über Euch erfahren als nur, wie Ihr Euch kennengelernt habt. Schließlich hört Ihr als Paar nicht auf, zwei Menschen zu sein, mit vielen Erfahrungen und Träumen, mit vielen Erinnerungen, manche davon gut, manche davon weniger gut, manche davon gemeinsam, manche davon nicht. Und meine Aufgabe wird es sein, ein paar kräftige Linien in Euren Leben zu finden und die richtigen Farben zu mischen, um in Worten Bilder zu malen, die Euch erkennbar machen, als Menschen und als Paar.

Dieses Bild wird immer ein wenig unvollständig sein. Denn um andere Menschen wirklich zu verstehen, dazu braucht es oft ein ganzes Leben. Aber ich will mir und Euch so viel Zeit nehmen, dass ich Dinge über Euch sagen kann, die Ihr und die Euren auch über Euch sagen könnten.

Dabei will ich kein Ja-Sager sein, denn das ist Eure Aufgabe. Vielmehr denke ich, dass wir offen miteinander sein und auch mal dorthin gehen sollten, wo es vielleicht etwas dunkler ist. Denn gute Bilder lassen auch Kontraste zu, ohne dass aus einer Trau- eine Trauerrede wird. Anders gesagt: wenn niemand lacht, ist eine Trauung einfach ein schlechter Witz.

WARUM WORTE WAS MIT UNS TUN

Wenn Worte wirklich etwas zu sagen haben, dann spricht man sie nicht nur aus. Man gibt sie. Und hält sie. Das haben Worte mit Versprechen gemeinsam. Und ich will Euch hier zumindest das Versprechen geben, das die Worte, die ich für Euch suche, noch nicht gefunden wurden.

Denn es ist ja so: Ihr gebt Euch ein einmaliges Ja-Wort. Sonst würden wir ja von Jaja-Worten sprechen.

Genauso soll es auch mit meinen Traureden sein. Es gibt sie nur einmal. Meine Traureden beginnen immer dort, wo es auch Eure Zukunft tut: auf einem weißen Blatt Papier, das gute Geschichten aufnehmen will. Ihr sollt nicht irgendeine Traurede bekommen. Ihr sollt Eure Traurede bekommen.
Und die soll so einmalig sein, wie Euer Ja-Wort – und alles, was danach kommt. Denn Verbundenheit kennt keinen Copy&Paste-Shortcut.

Und wenn Ihr jetzt vielleicht trotzdem denkt „ist doch egal, Worte tun nichts, die wollen bloß spielen“, dann empfehle ich die große englische Lyrikerin und Rapperin Kae Tempest – und das, was sie über die Liebe zu sagen hat:

So, please, you keep your purpose
Your poise and your journey
I’ll be by the fire
Thinking, nothing I’ve learned can prepare me
For everything else that needs learning
Is this how it feels to feel certain?
‚Cause for so many years my love’s been a burden
But now comes this fire to cleanse and restore us
To fuel us and calm us and push us both forwards, forwards

Wir verstehen uns, oder? Sehr gut. Dann könnten wir uns jetzt auch einfach kennenlernen.

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Referenzen zu den Trauungen mit Marco Böhlandt

  • Jenny & Robert

    Freie Trauung unter freiem Himmel mit Hochzeitsredner von Strauß & Fliege
    Foto: Katrin Bernhard

    Lieber Marco,

    vielen Dank nochmal an dich, dass du unseren großen Tag so wunderbar mitgestaltet hast. Wir haben dir unser Vertrauen geschenkt und wurden voll belohnt.

    Es war eine traumhafte Trauung, die so schnell keiner vergessen wird. Wir haben gelacht, geweint und alle Gäste waren total begeistert.

    Wir danken dir für alles 🙂
    Herzliche Grüße Jenny und Robert