Freie Trauung in den Alpen. Foto: Toni und Jules

Eine komplette freie Trauung im DIY Style? in einem halben Jahr? Hier verraten Euch Niko und Sabrina, wie sie das geschafft haben!

Letzte Woche haben wir Euch erste Einblicke von der freien Trauung im DIY Style von Niko und Sabrina im wunderschönen Blueland bei Ohlstadt gegeben. Die beiden haben wirklich alles, und damit meinen wir alles, selbstgemacht. Jedes Schild, hunderte Gastgeschenke, allen Schmuck und jeden kleinen Blumenschmuck. Die Wohnung sah monatelang aus wie… na lassen wir das! Warum macht man das, fragen wir uns und fragt auch unser Redner Johann-Jakob seine engen Freunde Niko und Sabrina! Die wunderbaren Fotos von Toni und Jules lassen Euch schon erahnen, wie alles ineinander gegriffen hat. Und wenn Ihr Euch fragt, wer die wunderbare Musik auf der Hochzeit gemach hat, dann schaut doch einfach mal bei Basti Mayr vorbei!

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Foto: Toni und Jules

Ihr habt Euch für das Blueland in Ohlstadt entschieden. Warum fiel die Entscheidung auf diese Location? Es hatte ja auch ein gewisses Wetterrisiko

Wir haben uns ganz zu Beginn der Planung eine “Mind Map” gemacht: jeder hat die Begriffe, Bilder, Emotionen aufgeschrieben, die ihm wichtig waren und die er mit der Hochzeit verwirklicht haben wollte. Da kamen dann Begriffe bei raus wie “Natur”, “Sternenhimmel”, “Lagerfeuer”, “Festivalstimmung” und so weiter. Da haben wir dann schnell gemerkt, dass eigentlich nur eine Location wie das Blueland all das erfüllen kann. Zugegeben, wir haben in der Woche vor der Hochzeit ziemlich gezittert wegen des Wetters. Aber selbst bei Regen hätten wir uns die Stimmung nicht vermiesen lassen – das Wichtigste waren die Menschen, die mit uns gefeiert haben. Und die wären auch bei schlechtem Wetter gekommen.

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Foto: Toni und Jules

Ihr habt wahnsinnig viel, fast alles, selbst gebastelt und gemacht und getan. Wieso war das für Euch so wichtig und würdet Ihr das auch anderen Paaren empfehlen? Wir lieben Basteln und Heimwerken und hatten auch ziemlich genaue Vorstellungen, wie unsere Deko, Papeterie etc. aussehen sollte. Vieles, was wir wollten, gab es so einfach nicht zu kaufen. Daher war eigentlich von Anfang an klar, dass wir so viel wie möglich selber machen wollten. Und dann kommt noch etwas anderes hinzu: Durch das viele Basteln und Werken (unsere Wohnung war ein halbes Jahr lang zugemüllt mit Papierschnipseln, Sägespäne und Bastelkram) haben wir uns wahnsinnig intensiv mit unserer Hochzeit auseinandergesetzt. Der große Tag, auf den man so lange hinfiebert, ist am Ende so schnell vorbei. Aber die Freude über jedes fertiggestellte Stück Deko war die beste Vorfreude auf das eigentliche Fest. Also kurz zusammengefasst: wenn ihr zwei “linke” Hände habt, lasst das Basteln sein, das führt eher zu Frust. Wenn ihr aber Spaß an DIY habt, kann euch das Basteln und Heimwerken noch viel mehr geben als nur schöne, persönliche Deko.

Gab es in der DIY-Vorbereitung auch Momente, wo es mal Stress gab oder stressig wurde?

Ja! Siehe oben: unsere Wohnung sah ein halbes Jahr lang aus wie Meister Eders Werkstatt. Manchmal wäre es schön gewesen, einfach den ganzen Kram aus der Wohnung zu haben. Oder nach der Arbeit nicht noch bis 12 Uhr Nachts Cake-Topper auszusägen und Menükartenhalter abzuschleifen… Dennoch: Es hat sich alles wunderbar gelohnt und wir würden es genau so noch einmal machen… Außerdem lernt man nicht nur seinen Partner, sondern sich selbst auch noch einmal ganz anders kennen 🙂

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